 | Das elektronische Klassenbuch kommt mit Sicherheit?! |
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von Martin Delius (Piraten) Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
Seit ein paar Wochen hat von Senatorin Scheeres (Bildung und Wissenschaft) in Berlin ein neues Lieblingsprojekt: Das elektronische Klassenbuch. Mit diesem zukunftsweisenden Tool möchte sie Schulschwänzerinnen und Schulschwänzern auf die Schliche kommen und SMS an Eltern versenden.
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 | Koalition einig bei Ferienbetreuung für Berlins Schüler |
| Die Ferienbetreuung für Schüler der fünften und sechsten Klassen ist gesichert. 1,4 Millionen Euro sollen dafür zusätzlich ausgeben werden.
Im Streit über die Ferienbetreuung an Schulen für Fünft- und Sechstklässler gibt es jetzt eine Lösung. Nach Angaben des bildungspolitischen Sprechers der SPD, Ilkin Özisik, haben die Koalitionsfraktionen im Rahmen der Haushaltsberatungen am Donnerstag entschieden, dass alle Grundschüler mit einem Hortplatz auch ein Recht auf Ferienbetreuung haben sollen. Dafür sollen zusätzlich 1,4 Millionen Euro im Haushalt eingeplant werden.
Der Gesetzentwurf der Bildungsverwaltung hatte die Betreuung in den 13 Wochen Schulferien aus Kostengründen für die Schüler der fünften und sechsten Klassen ausgeschlossen.
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 | Bericht: Senat will etwa 630 neue Lehrer einstellen |
| Der Berliner Senat will einem Bericht zufolge 630 neue Lehrer einstellen. Weitere 188 Stellen sollen entfristet werden, wie der «Tagesspiegel» (Samstag) meldet. Damit sollten die Lücken geschlossen werden, die vor allem durch Pensionierungen und Langzeitkranke entstanden seien. Zudem habe die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ilkin Özisik, angekündigt, dass die Ferienbetreuung für Fünft- und Sechstklässler abgesichert sei. Die Zusage gelte für Kinder mit geistiger Behinderung und Kinder mit nachgewiesenem Betreuungsbedarf, etwa wegen der Berufstätigkeit der Eltern.
Quelle: dpa
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 | Grober Unfug: Neue Regelung, viel Kritik Ganztagsbetreuung für Fünft- und Sechstklässler |
| Der Gesetzentwurf des Senats sieht vor, dass Grundschüler der fünften und sechsten Klassen künftig ohne erneute Bedarfsprüfung die Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen können ? allerdings nicht in den Ferien. Ab nächstem Schuljahr gilt die neue Regelung für Fünftklässler, im Jahr darauf auch für Sechstklässler. Rund 7000 Schüler sollen davon profitieren, schätzt die Bildungsverwaltung. Als Alternative zur Ferienbetreuung verweist der Senat auf Angebote von Vereinen und freien Trägern.
BISHER
Schon bisher konnten Fünft- und Sechstklässler in den Hort gehen, auch zu Ferienzeiten, wenn die Eltern einen besonderen Bedarf nachweisen konnten. Rund 2700 Kinder nahmen das Angebot in Anspruch.
KRITISCH
Die Abschaffung der Ferienbetreuung für die Fünft- und Sechstklässler stößt auf heftige Kritik. ?Kein Berliner Elternteil hat 72 Tage Urlaub im Jahr?, heißt es beim Bezirkselternausschuss in Mitte. Bei dem Vorhaben gehe es nur ums Sparen, es sei ein Rückschlag für alle Eltern, sagt Özcan Mutlu von den Grünen. Der Beschluss widerspreche der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, kritisiert der Kinderschutzbund.
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 | Berlin: Ferienbetreuung im Hort Spielwiese für kleine Erwachsene |
| Für Fünft- und Sechstklässler soll die Ferienbetreuung abgeschafft werden. Dabei lernen sie dort, selbstständig zu werden. Und viele berufstätige Eltern sind auf das Angebot angewiesen.
Es sind Osterferien und trotzdem sind die Freundinnen Leila und Naima, beide zehn Jahre alt und gemeinsam in der 5. Klasse, an diesem Morgen Richtung Scharmützelsee-Grundschule in Schöneberg aufgebrochen. Sie kommen zur ?Ferienganztagsbetreuung?, erklären die Mädchen, weil ihre Eltern arbeiten müssen und weil sie hier einander zum Spielen haben. Und damit fangen sie auch gleich an. Für später in der Woche ist ein Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit dem Jugendmuseum geplant. Die Ganztagsbetreuung der Scharmützelsee-Grundschule kümmert sich um 270 Kinder, davon derzeit 24 Fünft- und Sechstklässler. Kooperationspartner der Schule ist dabei die Nachbarschaftshilfe Schöneberg, die an insgesamt neun Grundschulen in neun Berliner Bezirken die Ganztagsbetreuung organisiert.
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 | Fadenscheiniger Leitfaden |
| Aus TELEPOLIS von Markus Kompa 03.04.2012
Die Content-Industrie will Schüler mit dem rechtlich zweifelhaften Flyer "Legal, sicher und fair" in ihrem Sinne beeinflussen
Auf der Website u.a. des Bundesverbands Musikindustrie e.V. wird eine PDF-Version eines suggestiven "Leitfadens für Eltern und Lehrer" zum Download angeboten, der Halbwahrheiten über das Urheberrecht propagiert. Das ominöse Pamphlet, das Schüler zu botmäßigem Umgang mit Urheberrechten im Internet disziplinieren soll, verkörpert stellenweise Realsatire, so dass man fast den Eindruck gewinnen könnte, es handele sich um ein von Hackern untergeschobenes Kuckucksei.
Vollständiger Artikel: http://www.heise.de/tp/artikel/36/36699/1.html
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 | Gefährliche Rochade |
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Bildungsverwaltung / Von Susanne Vieth-Entus
Zwei Schlüsselpositionen hat die Senatsverwaltung für Bildung neu besetzt. An der Spitze der Schulaufsicht steht nun ein Mann, der schon manche Schule das Fürchten gelehrt hat.
Zwei Schlüsselpositionen hat die Senatsverwaltung für Bildung neu besetzt, aber neue Namen gibt es nicht. Wie das geht, hat sie am Freitag vorgemacht: Der mächtige Abteilungschef für Grundsatzangelegenheiten, Ludger Pieper, rückt an die Spitze der Schulaufsicht, die die brisante Lehrerverteilung organisiert, und Piepers bisheriger Stellvertreter Siegfried Arnz rückt auf Piepers Position - ?bis auf Weiteres?, wie es vielsagend in der zweiten, nachgeschobenen Presseerklärung hieß. ?Bis auf Weiteres? bedeutet, wie Sprecherin Beate Stoffers erst auf Nachfrage erläuterte, ?kommissarisch?. Was sie ebenfalls auf Nachfrage mitteilte, ist der Umstand, dass das ursprüngliche Bewerbungsverfahren für die Position des Schulaufsichtsleiters abgebrochen wurde, bevor jetzt Pieper den Posten bekam.
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 | Kindesmissbrauch an Schule - SEK fasst Verdächtigen |
| Anfang März hat ein Unbekannter eine Achtjährige auf der Toilette einer Weddinger Grundschule vergewaltigt. Nun gab es eine Festnahme.
Angehörige des Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben in Berlin einen Verdächtigen im Fall des Kindermissbrauchs an einer Weddinger Schule festgenommen. Die Polizisten stellten ihn an der Kameruner Straße in Wedding, wie Polizeisprecher Stefan Redlich Morgenpost Online mitteilte. Der Verdächtige soll einen Kampfhund mit sich geführt haben, weshalb das SEK hinzugezogen wurde.
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 | Rassistische Beleidigung Pöbelndem Schaffner droht Strafe |
| Der Zugbegleiter soll eine Kreuzberger Schulklasse rassistisch beleidigt haben. Die Bahn untersucht den Vorfall. Wenn sich der Sachverhalt bestätigt, gibt es dienstrechtliche Konsequenzen.
Dem Schaffner, der in der vergangenen Woche eine Kreuzberger Schulklasse rassistisch beleidigt haben soll, drohen dienstrechtliche Konsequenzen. Als Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule am Ostbahnhof in einen Zug stiegen, hörten Eltern, wie der Zugbegleiter zu seinem Kollegen sagte: ?Da haste ?nen Zug voller Kanaken!? Die Deutsche Bahn äußerte am Mittwoch ihr ?ausdrückliches Bedauern? darüber, ?dass es nach ersten Erkenntnissen offensichtlich zu dieser abfälligen und diskriminierenden Äußerung unseres Mitarbeiters? gekommen ist. Der Mann werde jetzt eingehend befragt.
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 | Berlin: Unterrichtsausfall gestiegen Dauerkranke Lehrer kosten jährlich 50 Millionen Euro |
| 1550 Pädagogen sind nicht diensttauglich ? doppelt so viele wie vor fünf Jahren. Fehlende Beamte bekommen zum Teil über Jahre volle Lohnfortzahlung. Der Unterrichtsausfall ist leicht angestiegen.
Der drastische Anstieg von Dauererkrankungen bei Lehrern hält an. Aktuell stehen 1550 Pädagogen den Schulen nicht zur Verfügung, womit sich ihre Zahl in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt hat. Jährlich kamen rund 150 hinzu. Über 700 Betroffene sind schon länger als ein Jahr nicht mehr im aktiven Schuldienst. Dies geht aus einer noch nicht veröffentlichten Kleinen Anfrage des Grünen-Abgeordneten und Bildungsexperten Özcan Mutlu hervor. Die Kosten schätzt der Senat auf jährlich weit über 50 Millionen Euro, weil die Dauerkranken durch neue Lehrer ersetzt werden müssen.
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